Babys gezielt und mit Spaß fördern

Babys langweilen sich noch nicht so leicht wie größere Kinder. Alles ist irgendwie interessant, alles muss erkundet werden. Und das können Eltern nutzen. Es muss nicht unbedingt das teure Spielzeug aus Holz von Selecta, Haba oder ähnlichen Firmen sein – ein hölzerner Rührlöffel aus der Küche und eine Edelstahlschüssel können Kinder in den ersten Lebensjahren stundenlang beschäftigen und kosten die Eltern nichts.

Das Besondere an diesen Gegenständen ist, dass sie mitten aus dem Leben gegriffen sind und praktischen Wert haben. Konkret heißt das: Mama und Papa hantieren damit, also ist das Zeug wichtig. Das gilt für leere Duschgelpackungen, Butterdosen, Plastikschüsseln, alte Zeitschriften und Kartons ebenso. Solange die Kinder die Gegenstände bei den Eltern in Gebrauch sehen, sind sie ohnehin unheimlich interessant. Was ungefährlich ist, kann direkt an die Kinder weitergegeben werden und für Beschäftigung sorgen.

Auf Qualität setzen

Selbstverständlich hat gutes Kinderspielzeug trotzdem seine Daseinsberechtigung, und so manches lohnt auch tatsächlich in der Anschaffung. Markenspielzeug ist oft eine Investition, die sich lohnt – sowohl bei Kleinigkeiten wie Greiflingen, Mobiles und Spieluhren, als auch bei größeren Dingen wie Schaukelpferd, Wippe und Hängematte. Diese Dinge sind häufig so entwickelt, dass sie während der ersten Lebensmonate und -jahre erweitert werden können: Der Spielbogen bekommt Räder und wird zur Gehhilfe, die Hängematte wird anfangs durch ein Kissen verkleinert und später zum Puppenbett umfunktioniert. Teile kommen dazu, werden ergänzt, erfüllen einen anderen Zweck.

Gebraucht und doch wie neu

. Da Babys und kleine Kinder sich recht schnell entwickeln, sind sie aus den meisten Spielsachen „herausgewachsen„, bevor diese wirklich gebraucht aussehen oder kaputt sind. Qualitativ hochwertiges Babyspielzeug hat einen hohen Wiederverkaufswert, soweit es nicht innerhalb der Familie an die Jüngeren weitergegeben wird. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass solch hochwertiges Spielzeug auch gut gebraucht gekauft werden kann, im Second Hand Laden wie auch auf dem Flohmarkt. Immer beliebter sind auch Online-Plattformen, wie Beispielsweise markt.de ,die der Vermittlung von gebrauchtem Spielzeug dienen. Der Vorteil solcher Plattformen ist es, dass man in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand mit sehr vielen Anbietern und potentiellen Käufern in Kontakt treten kann, und sich die Angebote natürlich auch unkompliziert vergleichen lassen. Da die Anzeigen meist mit Fotos versehen sind, lässt sich so auch direkt auf den Zustand des angebotenen Spielzeugs schließen.

Geld sparen bei Neuwaren

Ein guter Tipp um Geld zu sparen ist es auch, auf Sonderaktionen zu achten. Markenspielzeug gibt es manchmal günstiger. Rabattaktionen, Sonderpreise vor Weihnachten und Ostern und ähnliche Gelegenheiten bieten sich an, um reduziertes Spielzeug zu erstehen. Viele Sachen können auch „auf Vorrat“ gekauft werden – Spielzeug verdirbt nicht, wenn es vor der Geburtstagsfeier drei Monate im Schrank liegt. Oft werden die Sachen günstiger, wenn im Frühjahr und im Herbst die jeweils neue Kollektion mit einem neuen Design herausgebracht wird. Spielzeug ist eigentlich zeitlos, dennoch ist die Gestaltung offenbar modeabhängig. Dennoch ist bei
Rabattaktionen Vorsicht geboten – oft sind die Angebote in Wahrheit gar keine und alles ist Augenwäscherei. Also: Trotz allen Prozent- / oder Sale-Schilder: Vergleichen lohnt sich!

Bildquelle: © Cimabue / pixabay.com

Kim Redlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Your content here.