Brettspiele: Vergnügen mit langer Geschichte

Brettspiele sind allseits und auf der ganzen Welt sehr beliebt. Es gibt unzählige verschiedene Spiele, teilweise klassisch auf dem Brett, teilweise modern auf Computern gespielt. Doch Brettspiele sind an sich keine neue Erfindung, sondern ihre Geschichte reicht viele viele Jahre zurück. Doch was war wirklich das erste aller Brettspiele? Und welches Spiel schaffte es zuerst in Deutschland Bekanntheit zu erlangen?

Das erste Brettspiel: „Go“

Das vermutlich erste Brettspiel der Welt war das chinesische Spiel „Go“. Bei diesem Brettspiel handelt es sich um ein strategisches Brettspiel das für zwei Spieler ausgelegt ist. Seinen Anfang nahm das Spiel in China, es entwickelte sich allerdings dann in Japan und Korea weiter und erlangte schließlich seit dem 20. Jahrhundert auch im Rest der Welt Bedeutung. Im Jahr 2000 spielten weltweit ca. 27 Millionen Menschen „Go“. Auch ein Computer-Go hat sich heutzutage bereits entwickelt, und es gibt eine ganze Reihe offizieller „Profi-Spieler“, zwar überwiegend aber nicht ausschließlich aus asiatischen Regionen kommen.

Erstes deutsches Brettspiel:Mensch-ärgere-dich-nicht

In Deutschland war das erste Brettspiel das Bekanntheit erreichte das klassische „Mensch-ärgere-dich-nicht“. Mit der Gründung des Schmidt Spielverlages, in den Schützengräben des ersten Weltkrieges, begann die Geschichte des Mensch-ärgere-dich-nicht. Der Münchner Angestellte Joseph Friedrich Schmidt, der Erfinder des Spiels, hatte zuvor eine Auflage von 3000 Stück an die Soldaten in den Lazaretten verschenkt. Mit eben diesen Soldaten kam das Spiel dann nach Kriegsende auch zurück nach Deutschland, wo es fortan überall für frohe Spielerunden sorgte und in der Zwischenzeit als eins der meistgespielten Brettspiele überhaupt in so ziemlich jedem Haushalt zu finden ist.

Bildquelle: © crookoo / pixabay.com

Kim Redlin

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