Das Go-Kart: Die Geschichte

Auf den ersten Blick erinnert das Go-Kart an ein motorisiertes Tretauto. Von diesem sind die heutigen Exemplare allerdings weit entfernt. Betrachtet man die Go-Karts von oben, so weisen sie eine ovale Form auf. Dabei sind sie flach wie ein Rennauto, haben kein Dach und einen Sitz. Go-Karts sind mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet und machen Eltern ebenso Spaß wie den Kindern. Aber auch unmotorisierte Exemplare werden als Go-Kart bezeichnet und dienen häufig bei den Kleinen als Einsteigermodell.

Geschichte des Co-Karts

Heute ist der Kartsport überall bekannt. Die Geschichte des Sportes begann in den USA. 1956 tauchten die ersten Bezeichnungen auf, allerdings nannte man das neue Freizeitvergnügen zu dieser Zeit Go-Kart. Heute sind es die kleinen motorisierten Fahrzeuge, die diese Bezeichnung tragen. Die genaue Geburtsstunde des Go-Karts ist nicht bekannt. Allerdings fanden bereits 1957 in Amerika die ersten Rennen. Der Erfinder der Go-Karts ist der Ingenieur Art Ingles. Dieser soll damals die Idee gehabt haben, aus einem Rasenmähermotor und einem niedrigen Rohrrahmen das Go-Kart entwickelt zu haben. Art Ingles soll damals aus dem Rohrrahmen, dem Rasenmäher und vier Rädern seinen Söhnen das Fahrzeug gebaut haben, damit diese im Garten fahren konnten.

In der gleichen Zeit wurden die Anfänge der Co-Karts auch in Kanada beobachtet. Hier befestigten Holzfäller Baumsägemotoren auf Holzgestellen und vertrieben sich mit Fahrten auf den „Kisten“ die Zeit in den einsamen Wäldern Kanadas. Der erste Club wurde 1957 gegründet. Ein Jahr später kam die Sportart nach Europa und die in Deutschland stationierten US-Soldaten machten die Sportart bekannt. In Deutschland wurde der erste Go-Kart- Club Anfang 1960 gegründet. In einer US-Kaserne fand die Premiere statt. Damals stammten die Motoren der Go-Karts von Betonmischern und die Reifen von Sackkarren. Ab diesem Zeitpunkt erfreute sich das Kartfahren immer größerer Beliebtheit. Seit Michael Schumacher durch diesen Sport bekannt machte, erlebte er einen Höhepunkt. Die Karriere des Ausnahmefahrers startete damals im Kartsport. Heute sind die Verzögerungs- Beschleunigungs- und Kurvenkräfte mit den Leistungen des Formel 1-Sportes vergleichbar.

Eintrittsalter für Kinder

Kinder können ab einem Alter von 6-10 Jahren mit dem Sport beginnen. Der niedrige Sitz erleichtert es den Kindern, ein gutes Gefühl für die Kurven zu erhalten. So bestehen mittlerweile zahlreiche Nachwuchsserien und Klassen, die als Einstiege für die jungen Nachwuchspiloten gelten. Allerdings ist der Sport nicht unbedingt günstig. Heute lernen Kinder allerdings zunächst auf einem Go-Kart, das nicht motorisiert ist. Ein Einsteigermodell ist bereits ab ca. 200 Euro im Handel erhältlich. Gebrauchte Exemplare liegen deutlich unter dieser Preisgrenze. Die Modelle können je nach Ausführungen bis zu 600 Euro und mehr kosten.

Go-Kart: Vorteile für die Kleinen

Go-Karts sind ideal als Einsteigermodell geeignet. Der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen kann auf dem Go-Kart perfekt ausgelebt werden. Neben dem Bewegungsdrang werden durch die Go-Karts auch die Motorik und die Konzentration der Kinder gefördert. Allerdings sollte unbedingt auf hochwertige Qualität geachtet werden. Stabile Rahmen und Materialien sorgen für ein sicheres Austesten der Modelle.

Modelle für verschiedene Altersklassen

Sinnvoll ist deshalb ein Exemplar, das über einen zuschaltbaren Freilauf beachtet werden. Einsteigermodelle für kleine Kinder verfügen in der Regel über Kunstreifen, sodass die Kleinen sicherer fahren. Wichtig ist, dass die Handbremse auf beide Hinterräder wirkt. Die Einsteigermodelle können bereits in einem Alter von drei Jahren gefahren werden. Durch die Kombination aus Lenken, Treten und Bremsen wird die Motorik der Kinder bereits frühzeitig gefördert. Mit steigendem Alter werden die Funktionen umfangreicher und neben den Allround-Bereifung kann eine Offroad-Bereifung genutzt werden, die auch im Gelände für Halt sorgt. Zudem verfügen die Modelle für ältere Kinder auch über eine Freilauf-BFR, sodass kein Schalten mehr nötig ist.

Hersteller und Sicherheit

Die führenden Hersteller Kettler, Puky und Ferbedo bieten hohe Sicherheitsstandards und geprüfte Qualität. Lange Erfahrung im Bereich und intensive Sicherheit der Materialien sorgen dafür, dass Eltern beruhigt sind und die Kleinen ein sicheres Gefährt fahren. Bei gebrauchten Modellen ist es wichtig, das Alter des Modells zu erfragen. Zudem sollte auf die Spur geachtet werden. Auch starke Beschädigungen am Lack zeugen von einem intensiven Gebrauch durch die Kinder. Abzuraten ist von gebrauchten Modellen, die bereits Roststellen zeigen. Diese können zu Bruchstellen führen. Ein Modell sollte deshalb genau geprüft werden, wenn Eltern das Kind erfreuen möchten. Hier ist es oft lohnender und sicherer, auf ein Angebot von einem renommierten Hersteller zu warten. Die Sicherheit sollte immer auf dem ersten Platz stehen.

Bildquelle: uwebeierbergen / pixabay.cpm

Kim Redlin

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