Der Teddy – wieso so viele Kinder ihn lieben

Fast jedes Kind hat in seiner Kindheit einen Teddy. Manchmal ist er nur eines von vielen Kuscheltieren, oft aber wird er auch zu einem ganz besonderen Weggefährten: Dem Lieblingskuscheltier. Der Teddy kann dann eine ungeheuer große Bedeutung für das Kind bekommen und zu einem wichtigen Begleiter werden. Mehr dazu, wieso dies aus psychologischer Sicht oft so ist, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Welche Rolle der Teddy einnimmt

Wird der Teddy zum wichtigen Begleiter, dann erlebt ihn das Kind in seiner spielerischen und kindlichen Welt als lebendiges Wesen. Dies kommt bei Kindern nicht nur bei ihrem Lieblingskuscheltier, sondern auch bei ganz anderen Spielfiguren oder Kuscheltieren vor. Einerseits wird der Teddy dann zu einem Lebewesen, dem das Kind sich anvertraut, andererseits kann er aber auch als Beschützer agieren, der dem Kind in Situationen der Unsicherheit Zuflucht und Schutz bietet./p>

Beschützen und beschützt werden

Diese Art ambivalente Beziehung zwischen Teddy und Kind erklärt auch, wieso das Kind für den Teddy sorgt, sich um ihn kümmert und ihn pflegt, Kinder aber andererseits auch auf ihren Teddy angewiesen sind, und schnell völlig panisch und verzweifelt werden, wenn der Teddy zum Beispiel mal nicht auffindbar ist. Der Teddy vermittelt ihnen einfach in fremden Situationen eine Art Geborgenheit und Vertrautheit und gibt ihnen dann die fehlende Sicherheit wieder zurück.

Der Teddy – gut für die Entwicklung?

Ein Teddy kann in der Tat zur Entwicklung ihres Kindes beitragen. Er dient ihm nämlich als eine Art Übergangsobjekt, und damit der Projektion von Erwartungen und Sehnsüchten. Es kommt allerdings auch ein Zeitpunkt in der Entwicklung, in der das Kind sich von diesen frühkindlichen Vorstellungen lösen sollte. Trotz allem gibt es auch hin und wieder Erwachsene bei denen immer noch diese kindlichen Anwandlungen auftreten. Normalerweise verbinden Erwachsene jedoch mit einem Teddy lediglich nostalgische Erinnerung an ihre Kindheit oder betrachten ihn als Sammlerstück.

Foto: © Antranias / pixabay.com

Kim Redlin

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