Die besten Weihnachtsrituale mit Kindern

Die meisten Weihnachtsrituale sind allgemein sehr gut, der Adventskalender ist einer davon. Bei Kindern sind sie natürlich besonders beliebt, denn sie helfen dabei, die lange Wartezeit bis zum Heiligen Abend zu überbrücken.

Der Adventskalender

Wer den Adventskalender erfunden hat, bis heute noch unklar. Feststeht aber, das der Adventkalender seinen Ursprung in Deutschland hat. Die Kalender begannen im 19. Jahrhundert als 24 Striche an einer Wand, von denen Kinder jeden Tag einen Strich wegwischen durften. Es kam auch vor, das jeden Tag von einer Kerze ein Stück weggebrannt wurde.

Vermutet wird, das die Mutter des Gerhard Langs die Grundidee zu dem Adventkalender hatte.
So bemalte sie damals 24 Felder auf einer Pappe und befestigte auf jedem Tag einen Gebäckstück.
Ihren Sohn beeindruckte das damals so sehr, das er als Mitarbeiter in einer Druckerei, diese Idee stets weiter verfolgte. Daraufhin ließ er 2 Blätter drucken; Auf dem einen wurden 24 Weihnachtsgedichte gedruckt und auf das andere wurden die passenden Bilder dazu gedruckt. Dadurch konnten die Kindern jeden Tag die Geschichte und das Bild zusammenfügen. Den ersten Kalender mit Türchen zum öffnen, gab es 1920.

Der Adventskranz

Zu der gleichen Zeit entstand der Brauch, einen Adventskranz mit den allseits bekannten 4 Kerzen zu verzieren. Für jeden Tag steht eine Kerze zum anzünden bereit. 1925 hing der erste Kranz in einer Kirche.
Dieser Brauch hat sich Weltweit durchgesetzt. In Amerika ist auch der Kranz an der Tür zu einem Brauch geworden. Besonders in ländlichen Gegenden ist das Adventfenster eines der üblichen Weihnachtsrituale.
Jedes Haus der Gemeinde wird zu einem bestimmten Tag geschmückt und wenn es dunkel wird, dann wird in einem Haus das Licht angemacht. Ein übliches Ritual ist es, am 1. Dezember jedem ein warmes Getränk zu überreichen, der vorbei spaziert. Die Fenster bleiben bis zur Weihnachtszeit beleuchtet.

Nikolausschuhe

In Erinnerung an den Bischof von Myra, den Nikolaus, werden am 5.Dezember Abends Schuhe vor die Tür gestellt, damit der Nikolaus sie in der Nacht mit leckeren Süßigkeiten füllen kann. Ursprünglich wurde früher die Bescherung sogar schon am 6.Dezember vorgenommen, dies ist in Holland immer noch eines der Weihnachtsrituale. In Holland heißt der Nikolaus übrigens Sinterklaas. Der Nikolaus hat noch viele weitere Namen.

In der Schweiz komm Samichlaus und Schmutzli am 5. Dezember zu den kleinen Kindern und bringen Ihnen ihre Geschenke. Im Kindergarten lernen die Kleinen ein Lied, das den Samichlaus dazu bringen soll, seine Süßigkeiten rauszurücken.

Wunschzettel für Weihnachten

Eines der beliebtesten Weihnachtsrituale ist es, einen Wunschzettel zu schreiben. In Deutschland ist dieses Ritual sehr weit verbreitet. Dafür kommen jeweils drei Adressanten in Frage: Der Nikolaus, das Christkind oder Weihnachtsmann. In Deutschland haben diese Adressanten eine echte Anschrift. Es gibt extra eingerichtete Weinachtspostfächer in Himmelsstadt, Himmelpfort, Engelskirchen, Himmelsthür, St. Nikolaus und Nikolausdorf.

In vielen Familien ist es eines der wichtigsten Weihnachtsrituale, die selbst aufgebaute Krippe. In der Schweiz und Österreich werden diese oftmals selber hergestellt. In vielen Gemeinden werden auch Stücke eingeübt und anschließend aufgeführt.

Der Weihnachtsbaum

Vor 400 Jahren etwa, entstand der Brauch einen Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken. Früher wurden die Tannenbäume mit Papierrosen, roten Äpfeln, Lebkuchen und Nüssen verziert. Die Kerzen kamen erst später dazu. In Österreich wurde der sogenannte Christbaum durch die Frau des Erzherzogs, Henriette von Nassau-Weilburg wurde er zur Mode.1816 zog der Weihnachtsbaum als eines der Weihnachtsrituale um die Welt.

Heutzutage haben wir viele verschiedene Möglichkeiten unseren Weihnachtsbaum zu schmücken. Wie zum Beispiel mit Lichterketten, Glaskugeln und Strohsterne. In einigen Haushalten werden auch Süßigkeiten an den Baum gehangen.

Oftmals gibt es aber noch viele kleine Weihnachtsrituale, die von Generation zu Generation in einer Familie weitergegeben werden.

 

Bildquelle: © alsen / Pixabay.com

Kim Redlin

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