Beim Osterbasteln schlagen Kinderherzen höher. Eine kostengünstige Variante um Ostereier zu färben ist das traditionelle Einfärben der Ostereier in dem Zwiebelschalen-Sud von roten Zwiebeln.
Hier gibt es eine einfache Anleitung, wie die Ostereier beim Osterbasteln garantiert gut gelingen.

Benötigt werden:

  • Weiße oder braune Hühnereier
  • Zwiebelschalen von roten Zwiebeln (4 Stück oder mehr)
  • Kochtopf von etwa 2 Liter Fassungsvermögen
  • Alte Feinstrumpfhosen
  • Dekomaterial
  • Faden
  • 2 EL Essig 5%-ig
  • Speiseöl
  •  

    Osterbasteln – 1. Schritt

    Rechtzeitig mit dem Sammeln von roten Zwiebelschalen beginnen, denn um eine kräftige, intensive Färbung zu erzielen, braucht man reichlich davon.

    2. Schritt

    Die Zwiebelschalen werden zusammen mit normalem Essig in den Topf gegeben, dieser wird mit Wasser gefüllt und schließlich lässt man alles für ca. 15 Minuten kochen.

    3. Schritt

    In der Zwischenzeit kann man mit der Verzierung auf den Eiern beginnen. Tolle Motive bekommt man, wenn man Dill, Koriander, Vogelmiere, Kresse oder auch einfach ein altes Orangennetz verwendet. Natürlich kann man auch andere Blätter und Blüten verwenden. Diese werden einfach befeuchtet und auf die Hühnereier gedrückt.

    4. Schritt

    Anschließend schneidet man aus der Feinstrumpfhose kleine Stücke heraus, spannt die Strumpfhosenstücke vorsichtig um jedes einzelne Ei und bindet die Enden mit Faden oder Draht zusammen.

    5. Schritt

    Nun werden die Eier mit einem Suppenlöffel in den Sud gelegt. Die Flüssigkeit sollte die Eier vollständig bedecken um eine gleichmäßige Färben zu erzielen. Um hart gekochte Ostereier zu bekommen, sollten diese etwa 8 Minuten kochen, um tiefere Brauntöne zu bekommen, kann man sie noch etwa eine halbe Stunde länger im Farbbad liegen lassen.

    6. Schritt

    Die Eier werden mit kaltem Wasser abgespült und die Netzstrumpfhose wird entfernt.

    7. Schritt

    Um einen matten Glanz zu erzielen, können die Ostereier noch mit ein wenig Öl eingerieben werden. Ebenso eignet sich ein altes Stück Speck dafür.

     

    Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

Kim Redlin

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